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Lokalnachrichten

 

 

Ausschuss berät über Jobcenter

Wie sehen ab dem nächsten Jahr die Jobcenter im Kreis Unna aus? Mit der Frage muss sich am Nachmittag der Kreisausschuss für Arbeit, Soziales und Familie beschäftigen.

Wenn es nach der SPD geht, kümmern sich auch zukünftig Kreis Unna und die Arbeitsagentur gemeinsam um die Hartz-IV-Empfänger. Für die würde sich bei dem sogenannten optimierten Jobcenter nichts ändern. Die Grünen hingegen ziehen eine Optionskommune vor. Dabei würde sich der Kreis alleine um die Langzeitarbeitslosen kümmern. Rund 3 Millionen Euro müssten dann allerdings an den Bund überwiesen werden, um etwa die Computersoftware nutzen zu dürfen. Die endgültige Entscheidung über die Jobcenter trifft der Kreistag am 28. September.

Meldung vom 6. September 2010 um 15:45 Uhr

       
 

 

Neue Stiftung für Breitensport

Eine neue Stiftung soll Fußball und Leichtathletik vor allem in Vereinen und Schulen fördern: Der Dachverband FLVW hat sie am Wochenende in Kamen aus der Taufe gehoben. Und als Anfangsvermögen sicherte der FLVW auch gleich 100.000 Euro zu.

„Westfalen Sport“ nennt sich die neue Stiftung – der Grundstock soll unangetastet bleiben und in den kommenden Jahren weiter erhöht werden. Eine Verpflichtung für die Fußballkreise und Leichtathletik-Vereine besteht aber nicht – es zählt das Prinzip der Freiwilligkeit. Wie eine Zustiftung konkret aussehen kann, dazu wird es noch Tagungen mit Vereinen vor Ort geben. Ein dreiköpfiger Vorstand entscheidet, welche Projekte mit dem Geld gefördert werden. Ein Kuratorium fungiert als Kontrollorgan.

Meldung vom 6. September 2010 um 15:30 Uhr

       
 

 

Rekordverdächtiges Stadtfest

Das Stadtfest in Unna am vergangenen Wochenende darf als rekordverdächtig gelten. Sonniges Spätsommerwetter lockte Zehntausende in die Stadt, und zur Antenne-Unna-Radioparty mit Marquess am Samstagabend musste der Markt sogar für eine halbe Stunde gesperrt werden – es passte einfach niemand mehr drauf.
Auf ihre Kosten kamen auch die Getränkeverkäufer – hier und da gingen im Laufe der Nacht zum Sonntag die Vorräte schon zur Neige.

O-Ton Horst Bresan (Stadtmarketing Unna):
MP3-Datei anhören

Meldung vom 6. September 2010 um 06:05 Uhr

       
 

 

Dortmund: Bilanz nach Großeinsatz

Nach dem Großeinsatz der Polizei am Samstag in Dortmund bekommt es die Staatsanwaltschaft wohl bald mit einem Berg von Akten zu tun. Neonazis und linke Extremisten waren in der Stadt – insgesamt wurden mehr als 100 vorläufig festgenommen.
Und für diese Fälle gilt: späteres Strafverfahren nicht ausgeschlossen. Dortmund war im Ausnahmezustand – und sozusagen zweigeteilt. Während die Polizei mit massivem Einsatz von Beamten Linke und Rechts auseinander hielt, wurde anderswo fröhlich gefeiert: Ein breites Bündnis von Gruppen hatte zu Aktionen gegen Neonazis aufgerufen, das Motto: Bunt statt braun. Erst am Vormittag hatte das Bundesverfassungsgericht eine zuerst verbotene Demonstration von Neonazis erlaubt.

Meldung vom 6. September 2010 um 05:45 Uhr

       
   

Unfall in Werne: Zwei Tote

Bei einem Unfall in Werne sind gestern am frühen Abend zwei Menschen ums Leben gekommen: ein 15 Jahre alter Radfahrer aus Hamm und ein 48-Jähriger aus Werne, der mit einem Motorrad unterwegs war. Ursache: ein missglücktes Überholmanöver. Nach Angaben der Polizei hatte der Motorradfahrer auf der Hammer Straße in Richtung Stockum mehrere Autos überholt, dabei sei er deutlich zu schnell gewesen. In einer leichten Rechtskurve verlor er die Kontrolle, geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem Radfahrer zusammen.

Meldung vom 6. September 2010 um 05:20 Uhr

       
   

Dortmund: Nazi-Demo erlaubt

In Dortmund dürfen heute Neonazis demonstrieren: Das Bundesverfassungsgericht hat ein Verbot des Polizeipräsidenten aufgehoben. Die Polizei gesteht den Neonazis jetzt eine Standkundgebung zu, und zwar auf dem Park-and-Ride-Parkplatz an der Speestraße. Dagegen hat sich schon im Vorfeld breiter Protest gebildet.
Ein buntes Bündnis will den Neonazis Paroli bieten. Auf dem Vinckeplatz zum Beispiel läuft schon ein Familienfest von Gewerkschaftern und Naturfreunden, und auf dem Wilhelmplatz soll am frühen Abend ein Friedensfest starten. Autofahrer und Zugreisende in Dortmund müssen mit Behinderungen rechnen: Die Polizei kontrolliert an Hauptstraßen, und im Hauptbahnhof hat es schon Sitzblockaden linker Demonstranten gegeben, die den Nazi-Aufmarsch stoppen wollten.

Meldung vom 4. September 2010 um 11:10 Uhr

       
 

 

Gesucht: Mann mit rosa Hundeleine

In Bergkamen hat ein unbekannter Mann ein sieben Jahre altes Mädchen belästigt. Wie die Polizei gestern berichtete, geschah das schon am Dienstag Mittag an der Töddinghauser Straße. Jetzt bitten die Beamten die Bevölkerung um Mithilfe. Das Besondere an dem gesuchten Mann: Er hatte einen Hund bei sich, und zwar an einer rosafarbenen Leine. Der Mann selbst hat hellblonde kurze Haare.

Meldung vom 4. September 2010 um 07:35 Uhr

       
 

 

Ex-Disco-Betreiber verurteilt

Ein früherer Betreiber der Selmer Disco „Magic 3“ ist vom Amtsgericht zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden – ohne dass er dabei war. Der Mann war nicht zur Verhandlung gekommen, kurzfristig zu finden war er nicht. Es ging um Unterschlagung. Der Angeklagte soll als geschasster Mieter der Discothek Inventar für rund 80.000 Euro mitgenommen haben.

Meldung vom 4. September 2010 um 07:30 Uhr

       
 

 

Nazidemo bleibt vorerst verboten

Die für morgen geplante Neonazi-Demo in Dortmund bleibt verboten. Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat die Entscheidung des Dortmunder Polizeipräsidenten bestätigt.

Ob die Demo anlässlich des Antikriegstages aber wirklich ausfällt, ist weiterhin offen. Die Neonazis hatten bereits gestern im Internet angekündigt, notfalls bis vors Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Eine endgültige Entscheidung könnte also frühestens heute Abend oder möglicherweise erst morgen früh fallen. Er hoffe aber, dass das Demonstrationsverbot auch in den nächsten Instanzen Bestand haben werde, sagte Polizeipräsident Hans Schulze. Einige geplante Gegendemonstrationen in Dortmund werden aber auf jeden Fall stattfinden.

Meldung vom 3. September 2010 um 15:40 Uhr

       
 

 

Amazon sucht nach Mitarbeitern

Das neue Amazon Logistikzentrum in Werne kann wie geplant noch diesen Monat den Betrieb aufnehmen. Die Umbauarbeiten im alten Ikea-Lager sind nach nur zwei Monaten fast beendet, die ersten Waren sind bereits angeliefert und eingelagert, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von Antenne Unna.

Somit steht das voll funktionsfähige Logistikzentrum den Amazon-Kunden für die Abwicklung von Bestellungen ab sofort zur Verfügung. Insgesamt will Amazon in diesem Jahr bis zu 800 Arbeitsplätze in Werne schaffen. Die Einstellung der neuen Mitarbeiter hat bereits begonnen, mehr als 150 zukünftige Mitarbeiter haben Trainingsmaßnahmen durchlaufen. Es werden aber weitere Bewerber gesucht. Nähere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier:


Amazon bietet Positionen als Lager- und Versandmitarbeiter im Wareneingang und Warenausgang, als Gruppenleiter und im Management. Interessenten können sich beim Jobcenter Bergkamen, Louise-Schröder-Straße 12, 59192 Bergkamen, Tel. 02307-9245555, bewerben. Bewerber, die an Management-Positionen interessiert sind, erhalten unter www.amazon-operations.de weitere Informationen zu ausgeschriebenen Stellen und Bewerbung.

Meldung vom 3. September 2010 um 14:30 Uhr

       

 

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