Die Städte und Gemeinden im Kreis Unna hoffen darauf, dass das Geld aus dem Konjunkturpaket schnell und unbürokratisch bei ihnen ankommt. Rund 300 Millionen Euro sollen aus dem 50 Milliarden schweren Gesamtpaket in Richtung östliches Ruhrgebiet fließen.
Das Geld soll dann direkt von den Kommunen im Kreis Unna in vorgeschriebenen Bereichen investiert werden, wie etwa energetische Sanierung und Straßenbau. So schiebt allein die Stadt Schwerte einen Investitionsstau von 30 Millionen Euro vor sich her. Sie könnte die Gelder für notwendige Maßnahmen an Schulen und öffentlichen Gebäuden gut gebrauchen. Auch der Kreis hofft, am Konjunkturpaket II beteiligt zu werden. Denn allein die Sanierung seiner Schulen wird rund 28 Millionen Euro kosten. Die Stadt Unna würde das Geld unter anderem auch in die Weiterentwicklung von Gewerbeflächen investieren.
Meldung vom 13. Januar 2009 um 16:45 Uhr
Azubisuche gestaltet sich schwierig
Die Handwerksbetriebe in der Region haben Schwierigkeiten geeignete Auszubildende zu finden. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Ruhr-Universität Bochum und des Instituts für Arbeit und Technik.
Insgesamt wurden fast 1200 Betriebe im Bereich der Handwerkskammern in Dortmund, Düsseldorf und Münster befragt. Für mehr als die Hälfte der Unternehmen ist es problematisch, einen qualifizierten Azubi mit Realschulabschluss oder Abitur zu finden. Bei den Hauptschülern haben die Handwerker weniger Probleme – nur rund 35 Prozent bezeichnen die Situation als schwierig. Neben Defiziten in Mathematik und Deutsch fehle es vielen Bewerbern aber auch an sozialen Kompetenzen wie Selbstständigkeit oder Einsatzbereitschaft.
Meldung vom 13. Januar 2009 um 16:40 Uhr
Resolution gegen Finanzsituation
Mit einer Resolution wendet sich der Regionalverband Ruhr gegen die bedrohliche Finanzsituation vieler Städte im Ruhrgebiet. Auch Landrat Michael Makiolla hat die Resolution mit verabschiedet. Der RVR fordert darin von der Regierung angemessene finanzielle Mittel für alle Kreise und Städte.
Sonst könnten sie ihre Aufgaben nicht vernünftig bewältigen. Laut Makiolla besteht die Gefahr, dass die strukturschwachen Kommunen des Ruhrgebietes im deutschlandweiten Vergleich sonst weiter abgehängt werden. Außerdem befürchtet er, dass sie die Konjunkturprogramme nicht in Anspruch nehmen können, weil sie den kommunalen Eigenanteil nicht aufbringen können. Der Kreis Unna sei der Kreis in ganz NRW mit den niedrigsten Steuereinnahmen und den höchsten Sozialausgaben. Er brauche besondere Unterstützung, so Makiolla.
Meldung vom 13. Januar 2009 um 16:35 Uhr
Keine Verletzten bei Brand in Bönen
Mit einem Großaufgebot ist die Feuerwehr am frühen Morgen in Bönen ausgerückt. An der Straße „Auf dem Hachenei“ stand der Büro- und Gastronomietrakt eines Reiterhofes in Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die meisten Feuerwehrleute sind inzwischen wieder abgerückt, sagte uns ihr Sprecher Uwe Hasche, es seien aber noch Einsatzkräfte da geblieben.
O-Ton:
Meldung vom 13. Januar 2009 um 09:25 Uhr
Rückkehrer-Appell in Kamen
Nach vier Monaten in Afghanistan treten morgen Abend rund 350 Soldaten in Kamen zum Rückkehrer-Appell an. Der beginnt zwar erst um 18 Uhr – aber: Die Auf- und Abbauarbeiten werden morgen fast den ganzen Tag dauern und Verkehrsbehinderungen rund um den Kamener Markt mit sich bringen, sagte uns Michael Schriever vom Ordnungsamt.
Die Stadt Kamen ist seit vielen Jahren per Patenschaft dem Unnaer Bataillon verbunden. Landrat Makiolla und Kamens Bürgermeister Hupe werden morgen zu den Soldaten sprechen.
O-Ton:
Meldung vom 13. Januar 2009 um 09:20 Uhr
Zabel geht als Führender in die letzte Nacht
Beim 6-Tage-Rennen in Bremen könnte Unnas Radprofi Erik Zabel heute Abend, zwei Wochen vor Ende seiner aktiven Karriere, noch eine Trophäe mitnehmen. Denn vergangene Nacht haben er und sein Partner Leif Lampater 49 Punkte geholt und liegen damit wieder in Führung. Der Vorsprung vor dem Verfolgerpaar Pollack/Marvulli beträgt 5 Punkte. Ebenfalls noch in derselben Runde ist das Gespann Risi/Stam.
Meldung vom 13. Januar 2009 um 09:15 Uhr
Bönen: Reiterhof in Flammen
Dank des schnellen Handelns der Feuerwehr in Bönen ist der Brand einer Reiterhalle „Auf dem Hachenei“ glimpflich ausgegangen. Gegen 6 Uhr an diesem Dienstagmorgen war die Wehr alarmiert worden; der vordere Teil der Halle stand in Flammen, berichtet uns Bönens Feuerwehr-Sprecher Uwe Hasche.
Inzwischen sei das offene Feuer niedergeschlagen, die Wehr kümmert sich jetzt darum, Glutnester zu finden und auszuschalten. Menschen wurden durch das Feuer nicht verletzt, Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar.